Samstag, 28. November 2020
Notruf: 112

B442: 21-Jähriger überholt, drängt Auto ab, Wrack trifft Vater & Kind auf Radweg, Autofahrer stirbt

Die Polizei ist sich nach der stundenlangen Unfallaufnahme sicher: Weil er an einer Bergkuppe riskant überholt hat, ist ein 21-Jähriger seit gestern (14.08.20) für den Tod eines Menschen verantwortlich.

Gegen 14.19 Uhr löste die Rettungsleitstelle Großalarm für die Feuerwehren aus Eimbeckhausen,

Nettelrede und Bad Münder aus. Ein Auto sollte frontal mit einem LKW zusammengestoßen sein. Aufgrund der vielen Anrufe von Augenzeugen, die von vielen Verletzten berichteten, erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort auf ManV, also einen Massenanfall von Verletzten.
Fünf Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Rettungshubschrauber Christoph 4 aus Hannover und Christopf 30 aus Wolfenbüttel, der Leitende Notarzt und der OrgL Rettungsdienst rückten zur Bundesstraße 442 bei Nettelrede aus.

Der Unfallort glich einem Schlachtfeld. Als die ersten Helfer eintrafen, lag ein PKW auf dem Dach, der Fahrer war eingeklemmt und augenscheinlich tot. Der Fahrer des LKW war schwer verletzt und ebenfalls eingeklemmt.

Ein Vater, mit seinem 3-jährigen Sohn auf dem Radweg unterwegs, war von dem schleudernden Fahrzeug getroffen und vom Rad katapultiert worden. Während er vom Fahrrad zunächst begraben wurde und ein abgerissener heißer Auspuff auf seinem Bein liegen blieb , war der Fahrradanhänger ("Croozer") mit dem Kind auf die Seite gekippt. Der 31-Jährige erlitt Prellungen und Schürfwunden, sein Sohn blieb fast unverletzt - was sicherlich auch am Helm lag, den der Lütte vorbildlich im Croozer getragen hatte.

Nach Polizeiangaben verhielten sich die Augenzeugen ebenso vorbildlich: Viele hielten an und versuchten, den Verletzten zu helfen.

Was sie allerdings in dem völlig zerstörten PKW sahen, war schwer zu ertragen. So mussten neben den Verletzten dann auch elf Ersthelfer im ersten Angriff von Feuerwehrleuten und First Respondern betreut und von der Unfallstelle gebracht werden. Später kümmerten sich Seelsorger um die verstörten Augenzeugen.

Die Polizei vermaß nach der Versorgung der Verletzten stundenlang die Unfallstelle mit einem speziellen Messverfahren. Erst dann konnten die Feuerwehrleute den eingeklemmten Toten aus dem Wrack schneiden und dem Bestatter übergeben.

Nach umfangreichen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 21-Jährige mit dem Kleintransporter trotz unübersichtlicher Kuppe eine Kolonne von Fahrzeugen überholen wollte. Als ihm plötzlich der LKW entgegenkam, sei er nach rechts eingeschert und habe den daneben fahrenden Citroen gerammt und abgedrängt. Das Fahrzeug geriet in den Seitenstreifen und schleuderte zurück in den Gegenverkehr, wo es frontal in den LKW krachte und weiter auf den Radweg, wo es Vater und Sohn traf und auf dem Dach liegenblieb.

 

Presselink - n112.de

Bildmaterial:

Stefan Simonsen

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